Sicher durch das Feuerwehr Auswahlverfahren.
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So wirst du Feuerwehrtaucher

Feuerwehrtaucher übernehmen hochspezialisierte Rettungseinsätze unter Wasser und stellen damit eine besondere Zusatzqualifikation innerhalb der Feuerwehr dar. Diese Seite erklärt Voraussetzungen und Ausbildungsinhalte nach FwDV 8.
Kurleiter: Mark & das Plakos Team
16. August 2026
Rettung unter Wasser als feuerwehrtechnische Spezialisierung

Für die zweite Ausbildungsstufe zum Feuerwehrtaucher sind mindestens 50 Tauchgänge von jeweils über 20 Minuten sowie rund 35 Stunden Theorieunterricht erforderlich. Die maximale Tauchtiefe liegt bei 20 Metern, kann mit zusätzlicher Spezialausbildung aber auf 30 Meter erweitert werden, während tiefere Einsätze unter die DGUV-Vorschrift 40 fallen. Um die Einsatzfähigkeit zu erhalten, sind mindestens 10 Taucherstunden pro Jahr vorgeschrieben.

Inhhaltsverzeichnis

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Bist du schon fit für den Feuerwehr Einstellungstest? Finde es heraus mit unserem Übungstest!

Unser Übungstest enthält beispielhafte Fragen aus dem computergestützten Einstellungstest der Feuerwehr und zeigt dir, welche Aufgabentypen dich in den Bereichen Sprachverständnis, Mathematik, Konzentration und logisches Denken erwarten. Alle Fragen werden zufällig aus unserem Aufgabenpool ausgewählt und können beliebig oft wiederholt werden. Nutze diesen Test, um dich optimal auf den echten Einstellungstest vorzubereiten und deine Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung zu erhöhen.

Testumfang: 25 Fragen | Prozentsatz zum Bestehen: 50 % | Zeitlimit: 12 Minuten

1 / 25

Kategorie: Konzentration

Wie viele Wörter dapa sind im Text geschrieben?

2 / 25

Kategorie: Allgemeinwissen

Wo befindet sich der Sitz des internationalen Gerichtshofes?

3 / 25

Kategorie: Sprachverständnis

Welches Wort passt nicht in die Reihe?

4 / 25

Kategorie: Konzentration

Wie viele Wörter bapa sind im Text geschrieben?

5 / 25

Kategorie: Logisches Denken

Wie viele Flächen hat die Figur?

6 / 25

Kategorie: Konzentration

Zähle alle Zahlen von links nach rechts, die sich zwischen zwei ungeraden Zahlen befinden.

7 / 25

Kategorie: Allgemeinwissen

7 Glühlampen sind an einer Spannungsquelle angeschlossen. Diese wird so eingestellt, dass mindestens eine Lampe heller leuchtet als alle anderen. Wie verhält sich die Helligkeit von Lampe A zu Lampe B?

8 / 25

Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

9 / 25

Kategorie: Deutsch

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

10 / 25

Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

11 / 25

Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

12 / 25

Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

13 / 25

Kategorie: Allgemeinwissen

Der Rhein ist mit einer Gesamtlänge von 1.231 Kilometern der längste Fluss der durch Deutschland fließt. Welcher Fluss gehört nicht zu den Nebenflüssen des Rhein?

14 / 25

Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

15 / 25

Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster?

16 / 25

Kategorie: Allgemeinwissen

Was führte zum Wegfall der Grenzkontrollen in Deutschland?

17 / 25

Kategorie: Deutsch

Was versteht man unter dem Begriff Nimbus?

18 / 25

Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

19 / 25

Kategorie: Deutsch

Was versteht man unter dem Begriff Menetekel?

20 / 25

Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

21 / 25

Kategorie: Mathematik & Rechnen

Berechne die Wurzel. √16900 = ?

22 / 25

Kategorie: Mathematik & Rechnen

3 Steinleger benötigen 8 Stunden, um eine Auffahrt zu pflastern. Wie viel Minuten benötigen 5 Steinleger für die gleiche Arbeit?

23 / 25

Kategorie: Sprachverständnis

Welches Wort ergänzt die Gleichung sinnvoll?

Tee : Alkohol = Medizin : ?

24 / 25

Kategorie: Deutsch

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

25 / 25

Kategorie: Deutsch

Was versteht man unter dem Begriff delegieren?

Die Auswertung deines Testergebnisses läuft.

Verlassen

Kursleiter: Mark
Mark ist ein erfahrener und selbstständiger Online-Redakteur, der sich auf Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst spezialisiert hat. Seine umfangreiche Expertise in uniformierten Berufen wie Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Zoll wird bei Plakos sehr geschätzt. Gemeinsam mit Plakos hat Mark an der Entwicklung unserer Kursinhalte mitgewirkt, um praxisnahe und zielgerichtete Vorbereitungen auf Einstellungstests und Karrierechancen im öffentlichen Dienst zu bieten.

bestehen

Video: Berufsfeuerwehr Einstellungstest im Überblick

Ein Video zum Feuerwehrtauchen kann die besonderen Herausforderungen eines Rettungseinsatzes unter Wasser sichtbar machen – von eingeschränkter Sicht bis zu Strömungsverhältnissen. Ein spannender Einblick für bereits aktive Feuerwehrleute, die sich für diese Spezialisierung interessieren.

Feuerwehrtaucher: Aufgaben, Voraussetzungen & Ausbildungsmöglichkeiten

Feuerwehrtaucher sind speziell ausgebildete Einsatzkräfte der Feuerwehr, die unter Wasser technische Hilfe leisten. Ihre Hauptaufgabe ist die Rettung und Bergung von Menschen, Tieren und Sachwerten in Gewässern sowie die Beseitigung von Gefahren bei öffentlichen Notlagen. Bei diesen Einsätzen müssen Feuerwehrtaucher in der Regel allein unter Wasser arbeiten und unter besonders anspruchsvollen Bedingungen handeln. Deshalb erfordert der Beruf eine umfassende und mehrstufige Ausbildung, die in Deutschland durch die Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 8 geregelt wird.

Welche Aufgaben hat ein Feuerwehrtaucher?

Feuerwehrtaucher übernehmen vielseitige Aufgaben unter Wasser und kommen immer dann zum Einsatz, wenn Personen etwa in einem See vermisst werden oder technische Hilfeleistung bei Notlagen benötigt wird.

Zu den wichtigsten Einsatzszenarien gehören:

Diese Aufgaben zeigen, dass Feuerwehrtaucher ein weites Einsatzspektrum haben und in verschiedenen Gewässertypen (Seen, Flüsse, Häfen, Küstengewässer) arbeiten. Sie müssen sich auch an widrige Bedingungen anpassen können, z. B. schlechte Sicht, starker Wellengang oder Kälte (Eistauchen).

Anforderungen und Voraussetzungen zum Feuerwehrtaucher

Die Grundlagen für die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher sind bundesweit einheitlich geregelt und in der FwDV 8 (Feuerwehr-Dienstvorschrift 8) festgelegt.

Als Feuerwehrtaucher ausgebildet werden darf nur, wer folgende Voraussetzungen erfüllt:
Wichtig

Ohne diese Voraussetzungen ist eine Teilnahme an der Tauchausbildung nicht möglich. Besonders die Tauchtauglichkeitsuntersuchung stellt sicher, dass der Körper Druckschwankungen standhalten kann (u. a. Untersuchung von Herz, Lunge, Hörtrakt).

Der Weg zum Feuerwehrtaucher setzt zunächst den erfolgreichen Einstieg in den regulären Feuerwehrdienst voraus. Der Plakos Testtrainer bereitet dich mit über 2.000 Übungsaufgaben auf genau diesen ersten Schritt vor, mit Bestehensgarantie und 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Ausbildung zum Feuerwehrtaucher (Ablauf & Prüfungen)

Die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Die FwDV 8 schreibt vor, dass ein angehender Feuerwehrtaucher während der Ausbildung zur Stufe 2 über 50 Tauchgänge absolviert (jeweils mindestens 20 Minuten Dauer) und mindestens 35 Stunden Theorieunterricht erhält. Insgesamt summiert sich der Zeitaufwand leicht auf mehrere hundert Stunden, inklusive Schwimmtraining und Vorbereitung. Die Ausbildung wird jeweils stufenweise absolviert. Jede Stufe erweitert das Einsatzspektrum (Stufe 1 < Stufe 2 < Stufe 3). Nach Abschluss einer Stufe erfolgt eine schriftliche und eine praktische Prüfung. Stufe 1 und 2 können auf Wunsch auch zusammengelegt werden, so dass nur eine Prüfung am Ende notwendig ist.

Theoretische Ausbildung

Im theoretischen Teil erlernen die Anwärter alle wichtigen Grundlagen des Einsatztauchens. Zu den Unterrichtsinhalten gehören zum Beispiel: physikalische Tauchgesetze (Druck, Auf-/Abtrieb), Atemphysiologie und Tauchmedizin (Kompression, Dekompression), Gerätekunde (Tauchgerät, Vollgesichtsmaske, Tariermittel) sowie Rettungs- und Einsatztaktik (Leinenzeichen, Suchverfahren, Unterwasserrichtfunk). Auch Sofortmaßnahmen nach Tauchunfällen und die Aufgaben des Signalmanns werden behandelt.

Umfang und Prüfung:

Dieser theoretische Lehrgang umfasst mindestens 35 Stunden (UE) für Stufe 2 und wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen. Dabei bauen die Inhalte aufeinander auf: 

Praktische Ausbildung

Der praktische Teil beginnt meist mit Grundlagenübungen im Schwimmbad (ABC-Tauchen, Überlebenstraining). Anschließend geht es in kontrollierte Wassertürme oder Druckkammern (Befüllen von Pressluftflaschen), schließlich in Stillgewässer und im Freiwasser (Seen, Flüsse). Ziel ist, möglichst viele „Einsatzsituationen“ zu trainieren – z. B. bei Dunkelheit, starker Strömung oder Eis.

Umfang und Prüfung:

In praktischen Übungen lernen die Tauchanwärter u. a. das schnelle und sichere Anlegen der Ausrüstung, Leinenführung zum Signalmann, Einsatz von Unterwassersprechanlagen, Rettungs- und Bergungstechniken sowie den Umgang mit Werkzeugen unter Wasser (Schrauben, Sägen, Meißeln). Typische Ausbildungsaufgaben sind Suchübungen mit verdunkelter Maske, Notaufstiege, Tieftauchübungen sowie Arbeitseinsätze unter Einsatzbedingungen. 

Nach erfolgreich bestandener Stufe 1 ermöglicht die Stufe 2 komplexere Einsätze (Bergung mit technischer Ausrüstung, max. 20 m Tiefe). Auch hier gibt es einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Theoretischer Teil Stufe 2:
Praktischer Teil Stufe 2:

Nach Abschluss der Stufe 2 sind die Taucher voll einsatzfähig für Bergungen unter technischen Einsatzbedingungen.

Stufe 3 deckt den Bereich ab, der über die Stufe 2 hinausgeht und zusätzliche Spezialausrüstung erfordert. Feuerwehrtaucher dieser Stufe dürfen alle bisherigen Aufgaben übernehmen und zusätzlich technische Maßnahmen einsetzen, die erweiterte Qualifikation erfordern (z. B. Unterwasserschweißen). Die maximale Tauchtiefe liegt in der Regel bei 20 m, kann aber nach spezieller Tieftauchausbildung auf 30 m erhöht werden. Muss im Einsatz doch tiefer als 30 m getaucht werden, gelten die Regelungen der DGUV Vorschrift 40 für berufliche Taucher.

Fort- und Weiterbildung nach der Ausbildung

Auch nach der Grundausbildung ist kontinuierliches Training Pflicht. Regelmäßiges Schwimm- und Gerätetraining (z.B. Leinenübungen, Kältereize im Eistauchbecken) halten die Fitness und Tauchfertigkeiten auf hohem Niveau. Die FwDV 8 schreibt ausdrücklich mindestens 10 Taucherstunden pro Jahr vor. In der Praxis gehen Taucher aber weit darüber hinaus: Es werden Übungen unter wechselnden Bedingungen abgehalten (Nacht, Strömung, Eis, verschiedene Gewässer), um den Ernstfall realistisch zu simulieren.

Durch diese stete Fortbildung bleibt das Taucherteam einsatzbereit und minimiert das Unfallrisiko unter Wasser. Es hat sich gezeigt, dass nur ständiges Üben und Wiederholen zum Erfolg führt – Tauchen ist insgesamt zwar nur ein kleiner Teil aller Feuerwehraufgaben, aber ein außerordentlich ausbildungs- und arbeitsintensiver Bereich.

Fazit: Feuerwehrtaucher – Spezialisierung mit Verantwortung und Tiefgang

Die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher in Deutschland ist anspruchsvoll und mehrstufig. Sie vermittelt sowohl fundiertes Fachwissen als auch umfangreiche praktische Erfahrung für Einsätze unter Wasser. Während die Stufe 1 grundlegende Rettungs- und Bergungsaufgaben abdeckt, erweitern Stufe 2 und 3 das Einsatzspektrum auf technische Bergungen und Spezialmaßnahmen. Durch regelmäßige Fortbildung und mindestens jährliche Tauchübungen bleibt die Tauchergruppe der Feuerwehr stets einsatzbereit. Insgesamt trägt diese spezielle Ausbildung dazu bei, dass Feuerwehrtaucher in Notlagen Menschenleben retten und Gefahren unter Wasser sicher abwenden können.

Beitragsbild: TomKlar/stock.adobe.com

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Der Autor: Mark Drebinger

Mark Drebinger beschäftigt sich seit fast 15 Jahren intensiv mit Einstellungstests, Auswahlverfahren und Karrieremöglichkeiten im öffentlichen Dienst. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf den Bewerbungs- und Auswahlprozessen bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr und Justiz. Im Rahmen seiner Arbeit analysiert er regelmäßig Auswahlverfahren, computergestützte Einstellungstests, Assessment-Center-Formate, Sporttests sowie strukturierte Interviews und psychologische Eignungsdiagnostik. Auf mehreren spezialisierten Fachportalen veröffentlicht er Inhalte rund um Bewerbung, Einstellungstest und Karriere im Staatsdienst. Ziel seiner Arbeit ist es, Bewerberinnen und Bewerbern einen realistischen Einblick in Auswahlverfahren zu geben und sie gezielt auf die Anforderungen im öffentlichen Dienst vorzubereiten.

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Der Autor: Mark Drebinger

Mark Drebinger beschäftigt sich seit fast 15 Jahren intensiv mit Einstellungstests, Auswahlverfahren und Karrieremöglichkeiten im öffentlichen Dienst. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf den Bewerbungs- und Auswahlprozessen bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr und Justiz. Im Rahmen seiner Arbeit analysiert er regelmäßig Auswahlverfahren, computergestützte Einstellungstests, Assessment-Center-Formate, Sporttests sowie strukturierte Interviews und psychologische Eignungsdiagnostik. Auf mehreren spezialisierten Fachportalen veröffentlicht er Inhalte rund um Bewerbung, Einstellungstest und Karriere im Staatsdienst. Ziel seiner Arbeit ist es, Bewerberinnen und Bewerbern einen realistischen Einblick in Auswahlverfahren zu geben und sie gezielt auf die Anforderungen im öffentlichen Dienst vorzubereiten.

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