Feuerwehr Hessen – kompakter Überblick (Ausbildung, Voraussetzung, Einstellung)

Feuerwehr in Hessen

Ausbildung bei der Feuerwehr in Hessen

In mehreren größeren Städten Hessens gibt es eine Berufsfeuerwehr. Die Einstellung erfolgt nach einer Ausbildung, die verschiedene Stufen umfasst. Voraussetzung für die Aufnahme der Ausbildung bei einer Berufsfeuerwehr in Hessen ist ein Abitur, die Fachhochschulreife oder ein Mittlerer Bildungsabschluss. Bewerber ohne Abitur müssen vor Aufnahme der Ausbildung den Abschluss einer Berufsausbildung nachweisen. Dabei spielt die Art der Ausbildung keine Rolle.
Für Grundlehrgang bei einer Feuerwehr in Hessen gelten darüber hinaus weitere wichtige Kriterien:

  • Mindestalter 18 Jahre, Höchstalter 32 Jahre am Tag der Einstellung
  • Körpergröße mindestens 160 cm
  • keine Vorstrafen
  • Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße (BMI zwischen 18 und 27,5)
  • Fahrerlaubnis der Klasse B
  • keine sichtbaren Tätowierungen

Das Feuerwehr Auswahlverfahren in Hessen

Wer diese grundlegenden Voraussetzungen erfüllt, muss sich weiterhin einer berufsärztlichen Untersuchung unterziehen. In dieser wird die gesundheitliche Eignung für den angehenden Feuerwehrmann überprüft. Der Dienst bei der Feuerwehr stellt körperlich und mental hohe Anforderungen an die Bewerber. Aus diesem Grund ist die ärztliche Untersuchen zwingend erforderlich, um an einer der Feuerwehrschulen in Hessen aufgenommen werden zu können. Es werden folgende Teiluntersuchungen vorgenommen:

  • allgemeine ärztliche Untersuchung
  • Hörtest und Sehtest
  • Lungenfunktionstest
  • Belastungs-EKG
  • Röntgenaufnahme

Weitere Untersuchungen können im Einzelfall erforderlich werden. Sind die persönlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt, kommt der Bewerber für den Einstellungstest infrage. Dieses Verfahren ist notwendig, weil alle Bewerber, die an der Landesfeuerwehrschule Hessen eine Ausbildung erhalten, später in den Dienst übernommen werden. Aus diesem Grund ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Sie richtet sich nach dem Bedarf, den die Berufsfeuerwehren in Hessen anmelden. Da die Anzahl der Bewerber in der Regel die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze übersteigt, ist das Einstellungsverfahren ein wichtiges Kriterium für die Zusage oder Ablehnung der Bewerber. Diese haben dabei die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Informationsmaterial im Internet auf das Eignungstest vorzubereiten. Neben einem mehrstündigen Computertest werden weitere Schwerpunkte geprüft. Dazu gehören unter anderem:

  • Konzentrationstest
  • Rechen- und Schreibtest
  • Überprüfung der Merkfähigkeit

Physische und Psychische Eignung für die Feuerwehr

Im weiteren Verlauf des Auswahlverfahrens müssen sich die Kandidaten einem Sporttest unterziehen. Dieser soll die körperliche Belastungsfähigkeit dokumentieren. In diesem Test werden überwiegend die Schnelligkeit und Wendigkeit des Bewerbers überprüft. So gehören Bankdrücken oder Achterlauf zu den Disziplinen. Auch auf diesen Test können sich die Bewerber vorbereiten. Ein gezieltes Training ist empfehlenswert, um die hohen Anforderungen zu bestehen.

Ein psychologischer Test ist ebenfalls Bestandteil des Einstellungstests. Während der Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr werden die Bewerber oftmals mit schweren Schicksalen oder Bildern konfrontiert, die verarbeitet werden müssen. Mit Hilfe des psychologischen Tests soll herausgefunden werden, ob die Verarbeitung anhand der Persönlichkeit gelingen wird oder ob es zu Problemen kommen kann.

Ist das Einstellungsverfahren der FW Hessen bestanden und wurden auch die Voraussetzungen erfüllt, steht der Zusage in der Regel nichts mehr im Weg und die Ausbildung kann im Herbst aufgenommen werden.

Rettungssanitäter Ausbildung in Hessen

Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, die bei hessischen Feuerwehr tätig sind, absolvieren eine Notfallsanitäter Ausbildung in Hessen. Dies ist notwendig, da die Berufsfeuerwehr Rettungseinsätze fährt, die in kleineren Orten vom Rettungsdienst bedient werden. Diese Regelung gilt nicht nur für den Rettungsdienst in Hessen, sondern auch für größere Städte in anderen Bundesländern.

Dienstgrade bei der Feuerwehr in Hessen

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung erfolgt die Übernahme in den Dienst der Berufsfeuerwehr. Ähnlich wie bei der Polizei erhalten die Mitarbeiter Dienstgrade, die mit fortschreitender Erfahrung und Dienstjahren angehoben werden. Dabei sind mit einem höheren Dienstgrad mehr Verantwortung, aber auch Gehaltssteigerungen verbunden.

Die Feuerwehrdienstgrade in Hessen beginnen mit dem Status des Brandmeisteranwärter. Nach der meist Zweijährigen Ausbildung erfolgt die Ernennung zu Brandmeister. Der höchste erreichbare Dienstgrad im mittleren Dienst ist der Hauptbrandmeister. Neben den dafür notwendigen acht Dienstjahren müssen diverse Lehrgänge und Ausbildungen absolviert werden. Dazu gehören unter anderem ein Lehrgang für Verbandsführer sowie mindestens fünf Sonderlehrgänge.

Berufsfeuerwehren in Hessen

  • Berufsfeuerwehr Wiesbaden
  • Berufsfeuerwehr Kassel
  • Berufsfeuerwehr Gießen
  • Berufsfeuerwehr Darmstadt
  • Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main
  • Berufsfeuerwehr Offenbach am Main

 

Weiterführende Informationen für das Feuerwehrwesen in Hessen gibt es hier.

Von zu Hause aus für den Feuerwehr Einstellungstest üben!

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