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So wirst du Feuerwehrtaucher

Feuerwehrtaucher Ausbildung
Inhalte im Beitrag
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Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

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Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

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Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

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Kategorie: Sprachverständnis

Welches Wort passt nicht in die Reihe?

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Kategorie: Deutsch

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. In welchem Jahr wurde sie erbaut?

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Kategorie: Deutsch

Was versteht man unter dem Begriff kolportieren?

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Kategorie: Konzentration

Wie viele Wörter bapa sind im Text geschrieben?

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Kategorie: Mathematik & Rechnen

Familie Krüger möchte ihr Wohnzimmer neu streichen. Mit 5 Liter superweiß aus dem Baumarkt können 40 m² Fläche gestrichen werden. Wie viel Liter Farbe benötigt Familie Krüger, wenn das Wohnzimmer 6 Meter breit, 8 Meter lang und 3 Meter hoch ist?

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Kategorie: Konzentration

Zähle alle Zahlen von links nach rechts, die addiert mit der jeweils darauffolgenden Zahl den Wert 5 ergeben.

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Kategorie: Deutsch

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

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Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Welches Land war kein Gründungsmitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG)?

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Kategorie: Mathematik & Rechnen

Berechne die Wurzel. √324 = ?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Der Kölner Dom wurde in welchem Baustil errichtet?

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Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Wann ereignete sich der "Dreißigjährige Krieg"?

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Kategorie: Mathematik & Rechnen

Auto A verbraucht auf 550 km 49 Liter Benzin. Auto B verbraucht 62 Liter auf 780 km. Um wie viel Prozent liegt der Spritverbrauch der beiden Autos auseinander?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Was versteht man unter einer Zollunion?

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Kategorie: Konzentration

Zähle alle Buchstaben n.

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Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

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Kategorie: Allgemeinwissen

Welche Räder drehen sich in dieselbe Richtung wie das Rad A?

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Kategorie: Konzentration

Zähle alle Zahlen von links nach rechts, die sich zwischen zwei ungeraden Zahlen befinden.

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Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster?

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Kategorie: Konzentration

Zähle alle Zahlen von links nach rechts, die addiert mit der jeweils darauffolgenden Zahl den Wert 6 ergeben.

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Feuerwehrtaucher: Aufgaben, Voraussetzungen & Ausbildungsmöglichkeiten

Feuerwehrtaucher sind speziell ausgebildete Einsatzkräfte der Feuerwehr, die unter Wasser technische Hilfe leisten. Ihre Hauptaufgabe ist die Rettung und Bergung von Menschen, Tieren und Sachwerten in Gewässern sowie die Beseitigung von Gefahren bei öffentlichen Notlagen. Bei diesen Einsätzen müssen Feuerwehrtaucher in der Regel allein unter Wasser arbeiten und unter besonders anspruchsvollen Bedingungen handeln. Deshalb erfordert der Beruf eine umfassende und mehrstufige Ausbildung, die in Deutschland durch die Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 8 geregelt wird.

Welche Aufgaben hat ein Feuerwehrtaucher?

Feuerwehrtaucher übernehmen vielseitige Aufgaben unter Wasser und kommen immer dann zum Einsatz, wenn Personen etwa in einem See vermisst werden oder technische Hilfeleistung bei Notlagen benötigt wird.

Zu den wichtigsten Einsatzszenarien gehören:

Diese Aufgaben zeigen, dass Feuerwehrtaucher ein weites Einsatzspektrum haben und in verschiedenen Gewässertypen (Seen, Flüsse, Häfen, Küstengewässer) arbeiten. Sie müssen sich auch an widrige Bedingungen anpassen können, z. B. schlechte Sicht, starker Wellengang oder Kälte (Eistauchen).

Anforderungen und Voraussetzungen zum Feuerwehrtaucher

Die Grundlagen für die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher sind bundesweit einheitlich geregelt und in der FwDV 8 (Feuerwehr-Dienstvorschrift 8) festgelegt.

Als Feuerwehrtaucher ausgebildet werden darf nur, wer folgende Voraussetzungen erfüllt:
Wichtig

Ohne diese Voraussetzungen ist eine Teilnahme an der Tauchausbildung nicht möglich. Besonders die Tauchtauglichkeitsuntersuchung stellt sicher, dass der Körper Druckschwankungen standhalten kann (u. a. Untersuchung von Herz, Lunge, Hörtrakt).

Ausbildung zum Feuerwehrtaucher (Ablauf & Prüfungen)

Die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Die FwDV 8 schreibt vor, dass ein angehender Feuerwehrtaucher während der Ausbildung zur Stufe 2 über 50 Tauchgänge absolviert (jeweils mindestens 20 Minuten Dauer) und mindestens 35 Stunden Theorieunterricht erhält. Insgesamt summiert sich der Zeitaufwand leicht auf mehrere hundert Stunden, inklusive Schwimmtraining und Vorbereitung. Die Ausbildung wird jeweils stufenweise absolviert. Jede Stufe erweitert das Einsatzspektrum (Stufe 1 < Stufe 2 < Stufe 3). Nach Abschluss einer Stufe erfolgt eine schriftliche und eine praktische Prüfung. Stufe 1 und 2 können auf Wunsch auch zusammengelegt werden, so dass nur eine Prüfung am Ende notwendig ist.

Theoretische Ausbildung

Im theoretischen Teil erlernen die Anwärter alle wichtigen Grundlagen des Einsatztauchens. Zu den Unterrichtsinhalten gehören zum Beispiel: physikalische Tauchgesetze (Druck, Auf-/Abtrieb), Atemphysiologie und Tauchmedizin (Kompression, Dekompression), Gerätekunde (Tauchgerät, Vollgesichtsmaske, Tariermittel) sowie Rettungs- und Einsatztaktik (Leinenzeichen, Suchverfahren, Unterwasserrichtfunk). Auch Sofortmaßnahmen nach Tauchunfällen und die Aufgaben des Signalmanns werden behandelt.

Umfang und Prüfung:

Dieser theoretische Lehrgang umfasst mindestens 35 Stunden (UE) für Stufe 2 und wird mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen. Dabei bauen die Inhalte aufeinander auf: 

Praktische Ausbildung

Der praktische Teil beginnt meist mit Grundlagenübungen im Schwimmbad (ABC-Tauchen, Überlebenstraining). Anschließend geht es in kontrollierte Wassertürme oder Druckkammern (Befüllen von Pressluftflaschen), schließlich in Stillgewässer und im Freiwasser (Seen, Flüsse). Ziel ist, möglichst viele „Einsatzsituationen“ zu trainieren – z. B. bei Dunkelheit, starker Strömung oder Eis.

Umfang und Prüfung:

In praktischen Übungen lernen die Tauchanwärter u. a. das schnelle und sichere Anlegen der Ausrüstung, Leinenführung zum Signalmann, Einsatz von Unterwassersprechanlagen, Rettungs- und Bergungstechniken sowie den Umgang mit Werkzeugen unter Wasser (Schrauben, Sägen, Meißeln). Typische Ausbildungsaufgaben sind Suchübungen mit verdunkelter Maske, Notaufstiege, Tieftauchübungen sowie Arbeitseinsätze unter Einsatzbedingungen. 

Nach erfolgreich bestandener Stufe 1 ermöglicht die Stufe 2 komplexere Einsätze (Bergung mit technischer Ausrüstung, max. 20 m Tiefe). Auch hier gibt es einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Theoretischer Teil Stufe 2:
Praktischer Teil Stufe 2:

Nach Abschluss der Stufe 2 sind die Taucher voll einsatzfähig für Bergungen unter technischen Einsatzbedingungen.

Stufe 3 deckt den Bereich ab, der über die Stufe 2 hinausgeht und zusätzliche Spezialausrüstung erfordert. Feuerwehrtaucher dieser Stufe dürfen alle bisherigen Aufgaben übernehmen und zusätzlich technische Maßnahmen einsetzen, die erweiterte Qualifikation erfordern (z. B. Unterwasserschweißen). Die maximale Tauchtiefe liegt in der Regel bei 20 m, kann aber nach spezieller Tieftauchausbildung auf 30 m erhöht werden. Muss im Einsatz doch tiefer als 30 m getaucht werden, gelten die Regelungen der DGUV Vorschrift 40 für berufliche Taucher.

Fort- und Weiterbildung nach der Ausbildung

Auch nach der Grundausbildung ist kontinuierliches Training Pflicht. Regelmäßiges Schwimm- und Gerätetraining (z.B. Leinenübungen, Kältereize im Eistauchbecken) halten die Fitness und Tauchfertigkeiten auf hohem Niveau. Die FwDV 8 schreibt ausdrücklich mindestens 10 Taucherstunden pro Jahr vor. In der Praxis gehen Taucher aber weit darüber hinaus: Es werden Übungen unter wechselnden Bedingungen abgehalten (Nacht, Strömung, Eis, verschiedene Gewässer), um den Ernstfall realistisch zu simulieren.

Durch diese stete Fortbildung bleibt das Taucherteam einsatzbereit und minimiert das Unfallrisiko unter Wasser. Es hat sich gezeigt, dass nur ständiges Üben und Wiederholen zum Erfolg führt – Tauchen ist insgesamt zwar nur ein kleiner Teil aller Feuerwehraufgaben, aber ein außerordentlich ausbildungs- und arbeitsintensiver Bereich.

Fazit: Feuerwehrtaucher – Spezialisierung mit Verantwortung und Tiefgang

Die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher in Deutschland ist anspruchsvoll und mehrstufig. Sie vermittelt sowohl fundiertes Fachwissen als auch umfangreiche praktische Erfahrung für Einsätze unter Wasser. Während die Stufe 1 grundlegende Rettungs- und Bergungsaufgaben abdeckt, erweitern Stufe 2 und 3 das Einsatzspektrum auf technische Bergungen und Spezialmaßnahmen. Durch regelmäßige Fortbildung und mindestens jährliche Tauchübungen bleibt die Tauchergruppe der Feuerwehr stets einsatzbereit. Insgesamt trägt diese spezielle Ausbildung dazu bei, dass Feuerwehrtaucher in Notlagen Menschenleben retten und Gefahren unter Wasser sicher abwenden können.

Beitragsbild: TomKlar/stock.adobe.com

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Der Autor: Mark Drebinger

Mark Drebinger beschäftigt sich seit fast 15 Jahren intensiv mit Einstellungstests, Auswahlverfahren und Karrieremöglichkeiten im öffentlichen Dienst. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf den Bewerbungs- und Auswahlprozessen bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr und Justiz. Im Rahmen seiner Arbeit analysiert er regelmäßig Auswahlverfahren, computergestützte Einstellungstests, Assessment-Center-Formate, Sporttests sowie strukturierte Interviews und psychologische Eignungsdiagnostik. Auf mehreren spezialisierten Fachportalen veröffentlicht er Inhalte rund um Bewerbung, Einstellungstest und Karriere im Staatsdienst. Ziel seiner Arbeit ist es, Bewerberinnen und Bewerbern einen realistischen Einblick in Auswahlverfahren zu geben und sie gezielt auf die Anforderungen im öffentlichen Dienst vorzubereiten.

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Der Autor: Mark Drebinger

Mark Drebinger beschäftigt sich seit fast 15 Jahren intensiv mit Einstellungstests, Auswahlverfahren und Karrieremöglichkeiten im öffentlichen Dienst. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf den Bewerbungs- und Auswahlprozessen bei Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr und Justiz. Im Rahmen seiner Arbeit analysiert er regelmäßig Auswahlverfahren, computergestützte Einstellungstests, Assessment-Center-Formate, Sporttests sowie strukturierte Interviews und psychologische Eignungsdiagnostik. Auf mehreren spezialisierten Fachportalen veröffentlicht er Inhalte rund um Bewerbung, Einstellungstest und Karriere im Staatsdienst. Ziel seiner Arbeit ist es, Bewerberinnen und Bewerbern einen realistischen Einblick in Auswahlverfahren zu geben und sie gezielt auf die Anforderungen im öffentlichen Dienst vorzubereiten.

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